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dfe;)
Geprüftes Mitglied
Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 193
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RIP Robert Enke
__________________ Bachelor?
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knoere
Sea-Life Gänger
 
Dabei seit: 25.04.2004
Beiträge: 69
Hochschule: Konstanz Studiengang: Literatur Semester: 6
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Sorry ist traurig aber auf beschissenere Art und Weise kann man sich nicht umbringen ode? Man traumatisiert den Lockführer, alle Fahrgäste des Zuges, die kommen alle zu spät und sind auch traumatisiert vom Zugfahren, andere Züge kommen zu spät und die Polizei und die StA dürfen Leichenteile vom Gleis kratzen. Soll man sich doch in einem stillen Tal von einem Felsen stürzen! Tot ist man auch aber andere leiden nicht so drunter!
__________________ Wer im Glashaus sitzt sollte im Keller ficken.
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dfe;)
Geprüftes Mitglied
Dabei seit: 05.11.2008
Beiträge: 193
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ist das beiträge löschen hier nun schon zur nmeuen Modeerscheinung geworden? Langsam reichts echt
__________________ Bachelor?
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U.M.O.
Krankmelder
Dabei seit: 05.12.2007
Beiträge: 543
Hochschule: a2 Studiengang: + b2 Semester: = c2
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@knoere:
| Zitat: |
Original von knoere
Sorry ist traurig aber auf beschissenere Art und Weise kann man sich nicht umbringen ode? Man traumatisiert den Lockführer, alle Fahrgäste des Zuges, die kommen alle zu spät und sind auch traumatisiert vom Zugfahren, andere Züge kommen zu spät und die Polizei und die StA dürfen Leichenteile vom Gleis kratzen. Soll man sich doch in einem stillen Tal von einem Felsen stürzen! Tot ist man auch aber andere leiden nicht so drunter! |
Auch wenn du mit deiner Aussage durchaus nicht völlig unrecht hast, so glaube ich trotzdem nicht, dass er es nur gemacht hat um die Allgemeinheit zu ärgern...
@dfe;) :
| Zitat: |
ist das beiträge löschen hier nun schon zur nmeuen Modeerscheinung geworden? Langsam reichts echt
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Hoffen wir, es ist nichts ansteckendes
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Belgarath
Geprüftes Mitglied
Dabei seit: 24.06.2005
Beiträge: 716
Hochschule: Konstanz Studiengang: Mathematik und Informatik Semester: 14
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Also ich find auch das vorn Zug schmeißen einer der schlimmsten Methoden ist. Kenne einen Lokfahrer und der musste nach so einen Vorfall erstmal ne Zeitlang in Behandlung. Und der meinte auch das sei kein Einzelfall sondern es geht wohl vielen so.
Wenn man sich schon umbringen will kann man das auch irgenwo tun wo man niemand Anderen belastet... Oder man denkt einfach mal auch an seine Angehörigen...
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U.M.O.
Krankmelder
Dabei seit: 05.12.2007
Beiträge: 543
Hochschule: a2 Studiengang: + b2 Semester: = c2
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@knoere, Belgarath und alle anderen die so denken:
Über soviel Bornierheit und Dummgeschwätz kann ich nur noch den Kopf schütteln...
Nochmal zum mitschreiben und mitdenken:
Niemand der sich umbringt, tut dies um jemand anderen zu ärgern oder ihm bewusst zu schaden!
Euer Mitgefühl dem Rest der Welt gegenüber, euch inklusive ist wirklich herzzerreissend...
Bloss: Hat vllt mal irgendeiner von euch beiden sich darüber Gedanken gemacht, WARUM er dies tat???
NEIN!
Hier sollte es besser eine Diskussion darüber geben, wie die Gesellschaft mit den "unsichtbar" Kranken umgeht! Mit denen, die unter psychischen Problemen oder Schmerzen leiden.
Mitunter auch die von euch beiden an den Tag gelegte Ignoranz dem Thema gegenüber zeigt deutlich auf, dass dies nur die wenigsten interessiert. Und von denen dies Interessiert, sind viele auch noch direkt oder indirekt betroffene.
Keiner von euch beiden, aber bisher auch von den anderen hat sich auch nur ansatzweise darüber geäussert. Eine leider typische, und mM nach auch unnötige "Verschwiegenheit".
Übrigens:
a) Ich kenne jemanden, der selber schon in einem Zug sass wo jemand (kein Selbstmörder allerdings) überfahren wurde. Sie ist durchaus als eher schwach beseitet zu bezeichen, hat aber selbst den Schock eines vorbeifliegenden Armes überwunden. Nicht jede/r reagiert also gleichermassen auf und in einer solchen Situation.
b) Ich kenne Menschen mit Depressionen, weiss also auch da wovon ich spreche.
c) Ich selber bin schon von Kind an mit unterschiedlichen (Kopf)Schmerzen geplagt.
Zu b) und c) : Was man nicht sieht, wird einem oft genug nicht geglaubt oder verniedlicht. Beides ist aber nicht niedlich.
Ich hoffe die Diskussion wird wieder sachlich, oder hört hier auf.
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von U.M.O.: 18.11.2009 17:41.
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Pflanzer
B1-Gänger
   
Dabei seit: 25.01.2008
Beiträge: 311
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Ich finde es schon bedenklich, dass zu dem Begräbnis eines Selbstmörders 45'000 Menschen kommen. So weit es ist es nun also schon gekommen.
Das Ganze wird nur dadurch gesteigert, dass der geisteskranke Enke, der seine Behandlungsverweigerung mit der Traumatisierung zweier Lokführer krönte und seine Frau und seine Tochter im Stich ließ, auch noch als Vorbild dargestellt wird.
“Geisteskrank” in diesem Kontext ist nicht diffamierend gemeint, sondern lediglich als Fakt. Verwerflich ist nur, sich nicht behandeln zu lassen.
Vor einigen Monaten war es der mutmaßliche Pädo Michael Jackson, dem die Welt nachgetrauert hat und jetzt der Selbstmörder Enke, der auch noch Unbeteiligte mit reinziehen musste. Jede Wette, dass wenn Dieter Bohlen, Heidi Klum oder Boris Becker den Löffel abgeben, dass die deutsche Medienlandschaft in Tränen ersaufen wird.
@ U.M.O.
Denkst du eigentlich auch an den Lokführer und seine Familie?
Was wenn der Lokführer nie wieder seinen Beruf ausüben und seine Familie nicht mehr ernähren kann? Und das alles nur, weil ein Multimillionär zu verweichlicht war, um seine Herausforderungen im Leben zu meistern.
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Agnostus
Administrator
    
Dabei seit: 08.05.2008
Beiträge: 321
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| Zitat: |
Original von Pflanzer
Und das alles nur, weil ein Multimillionär zu verweichlicht war, um seine Herausforderungen im Leben zu meistern. |
Verweichlicht. Na sicher..
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Belgarath
Geprüftes Mitglied
Dabei seit: 24.06.2005
Beiträge: 716
Hochschule: Konstanz Studiengang: Mathematik und Informatik Semester: 14
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| Zitat: |
Original von U.M.O.
Nochmal zum mitschreiben und mitdenken:
Niemand der sich umbringt, tut dies um jemand anderen zu ärgern oder ihm bewusst zu schaden!
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Natuerlich! Lasst uns um jeden Amoklaufer und Selbstmordattentaeter trauern! Es gibt jede Menge Menschen die sich umbringen um auch anderen zu schaden oder sich zu raechen. Und seies weil sie alle Menschen hassen. Oder Leben an sich. Wie auch immer...
Und damit sollen wir Mitleid haben?
Ich glaub Du solltest vielleicht mal bischen genauer nachdenken, wer hier der Dummschwaetzer ist...
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Benni
Durchstarter
 
Dabei seit: 28.02.2003
Beiträge: 1.908
Hochschule: ehem. Konstanz Studiengang: Physik/Diplom Semester: 8
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| Zitat: |
| Immerhin hat Enke anderen mit seinem Selbstmord/Suezid geschadet. Und seine Familie im Stich gelassen. Materiell macht das zwar nicht soviel aus. Aber wie wirkt das auf das Adoptivkind. Wie muss nun seine Frau trauern. Und dann ist da noch der Lokführer. Hat genügend Fälle von Lokführern gegeben, die dann ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten. |
In der Tat. Statistisch erlebt jeder Lokführer in seinem Leben ca. zwei selbstmorde vor seinem Zug. Besonders unangenehm ist dabei oft, dass man den vogel noch vorher sieht, und dann nicht mehr rechtzeitig bremsen kann. Das heisst, der Lokführer wird sich dann oft fragen "was wäre, wenn ich den kerl früher gesehen hätte". Deswegen werden manche Lokführer depressiv. Unangenehmer ist dann noch folgendes: der tote Körper liegt nach dem Bremsen meist unter dem Zug. Auch weiss man bei solchen Unfällen ja nie, ob der Typ vielleicht noch überlebt hat, weil er etwa den Zug nur gestreift hat. Das heisst, der Lokführer muss manchmal noch selber nach der Leiche suchen. Damit die Polizei und die Sanitäter die Leichenteile entfernen können muss der Zug weggefahren werden. Für den Lokführer ist das dann so, als überfahre er den Kerl zum zweiten mal. Diesmal aber bewusst.
Die Bahn hat extra klinische Psychologen angestellt um Lokführer zu behandeln die wegen Idioten die meinen, sie müssten sich vor den zug schmeissen, traumatisiert wurden.
| Zitat: |
| Die Gründe für Enkes Selbstmord halte ich für vielschichtig: Versagensängste und offenbar eine faustdicke Depression. Wenn man sich bei einer Depression nicht in Behandlung begibt, kann dies alle möglichen negativen Folgen haben. Dabei hätte wohl die richtige Medikation von Antidepressiva einiges verhindern können |
Antidepressiva helfen leider nur bei jedem dritten Patienten. Warum dem so ist, weiss man nicht. Eine Psychotherapie wegen Depression die ohne begleitende Medikamentierung begonnen wird, erhöht sogar die Selbstmordrate. Was man aber bei therapieresistenten Depressionen noch versuchen kann, ist das Neuroleptikum Seroquel als off label Verschreibung. Dieses Medikament hat auch einen Serotonin-rezeptor.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Benni: 19.11.2009 02:38.
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Belgarath
Geprüftes Mitglied
Dabei seit: 24.06.2005
Beiträge: 716
Hochschule: Konstanz Studiengang: Mathematik und Informatik Semester: 14
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Sich ne Kugel zu geben ist auch verdammt sicher. Oder Gift zu schlucken. Oder von irgendeiner Klippe zu hüpfen die hoch genug und unten steinig genug ist.
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Agnostus
Administrator
    
Dabei seit: 08.05.2008
Beiträge: 321
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Falsch. Das ist alles unsicher oder schwerer möglich.
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knoere
Sea-Life Gänger
 
Dabei seit: 25.04.2004
Beiträge: 69
Hochschule: Konstanz Studiengang: Literatur Semester: 6
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Es ist tragisch wenn einer krank ist, aber wenn man mit der Depression anfängt, andere zu gefährden und anderen zu schaden dann hört der Spaß auf. Dann sollte man sich unauffällig aus dem Verkehr ziehen- in die Therapie, in die Medikamente, meinetwegen irgendwo in den Freitod. Aber nicht andere noch mit rein ziehen!
__________________ Wer im Glashaus sitzt sollte im Keller ficken.
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Agnostus
Administrator
    
Dabei seit: 08.05.2008
Beiträge: 321
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"Bring' dich ruhig um, aber zieh' UNS gefälligst nicht mit rein, damit wollen WIR nichts zu tun haben..." viel Spaß beim weiteren Nachlabern, was dir die Medien vorkauen..
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U.M.O.
Krankmelder
Dabei seit: 05.12.2007
Beiträge: 543
Hochschule: a2 Studiengang: + b2 Semester: = c2
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@Pflanzer:
| Zitat: |
Original von Pflanzer
Ich finde es schon bedenklich, dass zu dem Begräbnis eines Selbstmörders 45'000 Menschen kommen. So weit es ist es nun also schon gekommen.
GEKÜRZTES ZITAT
Vor einigen Monaten war es der mutmaßliche Pädo Michael Jackson, dem die Welt nachgetrauert hat und jetzt der Selbstmörder Enke, der auch noch Unbeteiligte mit reinziehen musste. Jede Wette, dass wenn Dieter Bohlen, Heidi Klum oder Boris Becker den Löffel abgeben, dass die deutsche Medienlandschaft in Tränen ersaufen wird. |
Und warum???
Was haben Jackson, Enke, Bohlen, Klum, Becker, ...gemeinsam???
Es sind alles "Berühmtheiten", Menschen im Rampenlicht der Öffentlichkeit, der Sensationsgier derjenigen, die so sein wollen wie diejenigen.
Von den ganzen Menschen die zB jetzt um Enke "trauern" sind es doch eh nur ein paar, seine Familie und nahestehende Freunde die IHN betrauern. Alle andern betrauern nicht IHN, sondern seine fussballerische LEISTUNG! Seien wir doch mal ehrlich...hätte dies "Otto Normalo" gemacht, es wäre bestenfalls eine kleine Schlagzeile auf Seite X unten rechts wert gewesen. Dies ist im übrigen auch so eine Sache, die ich so was von falsch finde, dass ich dazu besser nichts mehr weiter schreibe...
| Zitat: |
@ U.M.O.
Denkst du eigentlich auch an den Lokführer und seine Familie?
Was wenn der Lokführer nie wieder seinen Beruf ausüben und seine Familie nicht mehr ernähren kann? Und das alles nur, weil ein Multimillionär zu verweichlicht war, um seine Herausforderungen im Leben zu meistern. |
Enke war fussballtechnisch berühmt, dadurch ist auch der Medienrummel um seinen Freitod umso grösser. Wäre er dies nicht, hättest du dies alles vermutlich nie erfahren und würdest dir darüber keine Gedanken machen.
Gegenfrage: Oke, Enke hat sich selbst umgebracht und wurde nicht Opfer eines Unfalles oä. Andererseits...warum macht man darum jetzt so ein Theater. Nimm doch den Fall des letztjährigen Autobahnrasers. Dabei kamen auch Menschen zu Schaden, zu Tode die nichts dafür konnten. Und bist du noch nie an einem Unfall vorbeigefahren, wo schon Körper mit dem weissen Laken zugedeckt, da tot, waren? Machst du dir da auch immer diese Gedanken, meine, über die Angehörigen usw...?
Oder was, wenn es ein Unfall gewesen wäre...da ist doch ein Lokführer genauso viel oder wenig traumatisiert wie bei einem Selbstmörder.
Wenn dich der jetzige Medienrummel, der ja schon wieder nachgelassen hat, stört, dann sei dir versichert, ich persönlich finde es schlicht pervers was da betrieben wurde. Ich glaube auch, das Enke dies weder wollte, noch dass er es tat um dies auszulösen.
@Belgrath:
| Zitat: |
Natuerlich! Lasst uns um jeden Amoklaufer und Selbstmordattentaeter trauern! Es gibt jede Menge Menschen die sich umbringen um auch anderen zu schaden oder sich zu raechen. Und seies weil sie alle Menschen hassen. Oder Leben an sich. Wie auch immer...
Und damit sollen wir Mitleid haben? |
und
| Zitat: |
| Sich ne Kugel zu geben ist auch verdammt sicher. Oder Gift zu schlucken. Oder von irgendeiner Klippe zu hüpfen die hoch genug und unten steinig genug ist. |
Es lohnt sich nicht, mit jemandem weiter zu diskutieren der so infantil einseitig denkt. Du hast absolut kein Feingefühl oä. Einen depressiven Menschen pauschal mit einem Amokläufer und Selbstmordattentäter zu vergleichen trägt alleine deiner Denkweise Rechnung. Mit der Realität hat dies nichts zu tun. Genauso dies, dass sich Enke (und andere suizidierte Menschen) sich nur darum Umbringen, weil sie sich an der "ach so bösen" Welt rächen wollen...solch einen Quatsch von einen "erwachsenen und gebildeten" zu lesen...ach, wie gesagt, es lohnt sich nicht mit DIR darüber weiter zu diskutieren. Beschäftige dich lieber zuerst mal mit dem Thema an sich. Könnte sicher nicht schaden.
@Benni:
| Zitat: |
In der Tat. Statistisch erlebt jeder Lokführer in seinem Leben ca. zwei selbstmorde vor seinem Zug. Besonders unangenehm ist dabei oft, dass man den vogel noch vorher sieht, und dann nicht mehr rechtzeitig bremsen kann. Das heisst, der Lokführer wird sich dann oft fragen "was wäre, wenn ich den kerl früher gesehen hätte". Deswegen werden manche Lokführer depressiv. Unangenehmer ist dann noch folgendes: der tote Körper liegt nach dem Bremsen meist unter dem Zug. Auch weiss man bei solchen Unfällen ja nie, ob der Typ vielleicht noch überlebt hat, weil er etwa den Zug nur gestreift hat. Das heisst, der Lokführer muss manchmal noch selber nach der Leiche suchen. Damit die Polizei und die Sanitäter die Leichenteile entfernen können muss der Zug weggefahren werden. Für den Lokführer ist das dann so, als überfahre er den Kerl zum zweiten mal. Diesmal aber bewusst.
Die Bahn hat extra klinische Psychologen angestellt um Lokführer zu behandeln die wegen Idioten die meinen, sie müssten sich vor den zug schmeissen, traumatisiert wurden.
Zitat:
Antidepressiva helfen leider nur bei jedem dritten Patienten. Warum dem so ist, weiss man nicht. Eine Psychotherapie wegen Depression die ohne begleitende Medikamentierung begonnen wird, erhöht sogar die Selbstmordrate. Was man aber bei therapieresistenten Depressionen noch versuchen kann, ist das Neuroleptikum Seroquel als off label Verschreibung. Dieses Medikament hat auch einen Serotonin-rezeptor. |
Unglaublich...bis auf 11 Worte und 2 Kommas gefällt mir dein sonst sachlich und vernünftig vorgetragener Beitrag einmal!
@Agnostus:
Danke für deine Beiträge!
@HBR
| Zitat: |
Immerhin hat Enke anderen mit seinem Selbstmord/Suezid geschadet. Und seine Familie im Stich gelassen. Materiell macht das zwar nicht soviel aus. Aber wie wirkt das auf das Adoptivkind. Wie muss nun seine Frau trauern. Und dann ist da noch der Lokführer. Hat genügend Fälle von Lokführern gegeben, die dann ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten.
Die Gründe für Enkes Selbstmord halte ich für vielschichtig: Versagensängste und offenbar eine faustdicke Depression. Wenn man sich bei einer Depression nicht in Behandlung begibt, kann dies alle möglichen negativen Folgen haben. Dabei hätte wohl die richtige Medikation von Antidepressiva einiges verhindern können |
Dito Angostus. Allerdings ein kleiner Anhang meinerseits. Auch in der heutigen Zeit ist noch lange nicht alles mit Pillen und Co zu lösen. Medikamente sind gerade bei psychischen Krankheiten nur ein symthombekämpfendes Mittel, was vorübergehende oberflächliche "Heilung" bringt. Psychische Krankheiten sind aber geistiger Natur, weswegen man dringend die Ursache herausfinden muss um zur Genesung zu kommen. Einen Schnitt näht man zu, ein Zahn wird zB gekront, bei Organen kann man transplantieren, usw. Bei psychischen Krankheiten geht genau dies nicht. Da kann man zB auch kein Schmerzmittel (oä) geben, wie um damit die Zeit bis zum Abklingen einer Entzündung zu überbrücken. Ich würde mal etwas überspitzt, aber auch nicht ganz unfalsch sagen, psychische Probleme sind mit Medikamenten nie zu lösen, sondern werden nur zugedeckt, ruhiggestellt und leider auch bewusst gegen aussen versteckt.
NACHTRÄGLICH EDITIERTE SATZUMSTELLUNG IM LETZTEN SATZ OHNE INHALTLICHE ÄNDERUNG!
@knoere:
| Zitat: |
| Es ist tragisch wenn einer krank ist, aber wenn man mit der Depression anfängt, andere zu gefährden und anderen zu schaden dann hört der Spaß auf. Dann sollte man sich unauffällig aus dem Verkehr ziehen- in die Therapie, in die Medikamente, meinetwegen irgendwo in den Freitod. Aber nicht andere noch mit rein ziehen |
Genau dies ist doch die Krux am ganzen. Psychische Krankheiten SIEHT man nicht gegen aussen. Wenn jemand dies offen sagt, ist er sofort abgestempelt. Psychisch krank, dass darf man doch nicht sein. Dann ist man auf einmal nicht mehr krank, sondern gleich gestört, blöd, nieder, uws...
Also, wenn man etwas sagt, ist man abgestempelt und: Zieht sich zurück.
Sagt man nichts, frisst es nur in sich hinein passiert was: Man zieht sich zurück.
Man zieht sich zurück, fühlt sich (in der Realität leider auch wahrheitsgemäss) alleine, verlassen. Niemand hört einem zu, niemand nimmt einem ernst, psychisch krank kann und darf man halt einfach nicht sein.
Der letzte Schritt ist dann der Suizid.
Ich bin mir sicher, nicht nur Enke, auch alle anderen Selbstmörder (egal wie) haben mehr nachgedacht als wir hier alle glauben und uns anmassen dürfen zu glauben.
Was glaubst du wohl, wie es in einem Menschen aussehen muss, der als letzten Weg nur noch den eigenen Freitod sieht? In einem solchen Menschen wurde schon so viel kaputt gemacht, gerade auch von der Gesellschaft und der gesellschaftlichen InAkzeptanz...da kann jede/r froh sein nicht selber in dieser Situation zu stecken.
Ich selber denke genug darüber nach, ohne zG selber davon betroffen zu sein. Nachdenken sollten vielmehr diejenigen, welche bisher, dito zG, selber noch nie davon betroffen waren. Egal ob selbst oder durch Familie, Freunde, Bekannte.
Und vermutlich nicht zum letzten mal...wer Depressionen hat, braucht Hilfe! Mit dem Dummgeschwätz was zB hier zT (glücklicherweise nicht von allen!) geschrieben, heisst auch gedacht, wird (@Belgrath: nein, ich nehme dieses Wort weder zurück noch ersetze ich es durch etwas anderes) wird die ausweglose Spirale des Kranken nur schneller und führt meist auch umso schneller zum letzten Akt: Dem Suizid.
Gesellschaftliche Inakzeptanz (und ich rede nur davon) dieser Krankheit heisst auch, Suizide dieser Art mitzutragen und mitzuverantworten!
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von U.M.O.: 21.11.2009 00:40.
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